Schluckstörungen können verschiedene Ursachen und Auswirkungen haben. Eine individuelle Aussage ist nach ärztlicher Diagnose und logopädischer Befunderhebung möglich.

Schluckstörungen bei Erwachsenen 

  • Funktionelle Schluckstörungen (Myofunktionelle Störungen)
  • Organisch bedingte Schluckstörungen (Dysphagien) 
     

Schluckstörungen (Dysphagien) bei Erwachsenen können in Verbindung mit neurologischen Erkrankungen, wie z. B. bei multipler Sklerose oder nach Schlaganfall auftreten. Einige Patienten bekommen auch Schluckprobleme aufgrund von Alterungsprozessen. Außerdem können Störungen der Nahrungsaufnahme nach operativen Eingriffen oder als Unfallfolge vorkommen. Muskuläre Verspannungen im Halsbereich können das Abschlucken erschweren. Ebenso gibt es auch das Symptom der Schluckangst.

Kindliche Schluckstörungen 

  • Funktionelle orofaziale Störungen
  • Organisch bedingte Schluckstörungen (Dysphagien)
  • Myofunktionelle Störungen (viszerales Schluckmuster)


Die Diagnose des viszeralen Schluckmusters wird häufig durch Kieferorthopäden oder Zahnärzte gestellt und kann u.a. Auswirkungen auf die Zahnstellung und die Atmung haben